Nach wie vor ein Großteil des weltweiten Energiebedarfs durch Kernkraft, Erdöl oder Kohle gewonnen. Diese Form der Energiegewinnung ist jedoch für die Umwelt sehr belastend und birgt, insbesondere was die Kernkraft betrifft, besondere Gefahren. Eine Alternative stellt die Erzeugung von Energie aus regenerativen Energiequellen wie Sonnenenergie oder Windkraft dar. Zwar wächst der Anteil dieser alternativen Energien, jedoch reichen die vorhandenen Kraftwerke bei weitem noch nicht aus, um den gesamten Energiebedarf daraus zu decken. Verbraucher können wählen, aus welchen Energiequellen der Strom oder das Gas bezogen werden soll und somit auch Einfluss auf den künftigen Energiemix nehmen.
Windkraft und Sonne statt Kohle, Erdöl und Sonnenenergie
Alternative Energieträger haben nicht nur den Vorteil, dass sie sehr umweltschonend sind, sie erneuern sich auch immer wieder neu. Dies steht im Gegensatz beispielsweise zum Erdöl, welches in nicht allzu ferner Zukunft zur Neige gehen wird. In den letzten Jahren ist der Anteil der erneuerbaren Energien vor allem bei der Erzeugung von Strom stetig angestiegen. So stieg ihr Anteil bei der Stromerzeugung vergangenes Jahr in Deutschland erstmals auf über 20 Prozent. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist der Anstieg vor allem in einem Ausbau der Windkraft und Solarenergie begründet. So wurden im ersten Halbjahr 57,3 Kilowattstunden des benötigten Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt. Experten gehen davon aus, dass schon jetzt etwa 50 Prozent des Bedarfs an Strom und Gas aus regenerativen Energiequellen erzeugt werden könnten. Würden die Verbraucher dazu noch etwas sparsamer mit der verbrauchten Energie umgehen, dann ließe sich dieser Teil noch deutlich erhöhen.
Verbraucher bestimmen mit
Seit der Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes können Verbraucher selbst entscheiden ob sie Ökostrom oder umweltfreundliches Gas beziehen möchten. Dennoch bleiben immer noch die meisten Konsumenten aus Gewohnheit bei ihrem bisherigen Anbieter. Dabei stellt der Wechsel des Anbieters auch finanziell eine echte Alternative dar. Denn die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Anbieter fallen zum Teil recht deutlich aus. Positiv dabei ist vor allem, dass umweltfreundlicher Ökostrom oder Biogas zumeist nicht teurer ist, als bei als Strom und Gas, die aus Erdöl oder anderen fossilen Energiequellen erzeugt wurden.
Einfach und schnell wechseln
Ein Wechsel zu einem Anbieter von Ökostrom aus Solarenergie oder Windkraft ist schnell und einfach möglich. Dies gilt auch für Verbraucher, die für ihr Gas eine alternative Energiequelle bevorzugen. Vorab sollte in jedem Falle ein genauer Vergleich durchgeführt werden. Danach reicht es aus, beim gewählten Anbieter einen entsprechenden Auftrag zu stellen. Dieser kümmert sich dann um sämtliche Formalitäten.